Übersicht
Erstausstattung
Was du wirklich brauchst
Hier findest du alles zum Thema Erstausstattung, vom Schlafen, über Kleinmöbel bis zur Hausapotheke.
In praktischen Zusammenfassungen möchte ich dir eine Übersicht geben, über die wichtigsten Dinge, die du wirklich brauchst und bereits Zuhause haben solltest bevor das Baby kommt.
Im Internet findet man Listen über Listen, oft so viel, das man gar nicht weiß wie viel von allem brauche ich wirklich und was ist einfach zu viel des Guten? Der Markt ist übersättigt und jeder sagt etwas anderes, doch letztendlich hat jeder andere Vorlieben und Möglichkeiten. Ich möchte hier zeigen, was für uns wirklich sinnvoll war und was ich immer wieder so machen würde.
Wichtig ist denke ich, dass man das man wirklich das Nötigste hat und wenn man dann im ersten Alltag mit Baby merkt, man könnte doch noch was brauchen, ist es im heutigen Zeitalter wirklich schnell bestellt. Das ist angenehmer als alles im Überfluss zu haben.
Erstausstattung
Schlafen
Was du wirklich brauchst
Wo dein Baby schläft, was du dafür brauchst, was sich lohnt und was du erst später besorgen kannst, all das möchte ich dir in diesem Artikel näherbringen.
Beistellbett
Ein Beistellbett ist für die ersten Monate besonders praktisch. Da es direkt am Elternbett steht, gibt es keinen störenden Rand zwischen dir und deinem Baby – so wird nächtliches Stillen, Wickeln oder Kuscheln viel einfacher. Dein Kind liegt auf deiner Höhe und ist jederzeit gut im Blick.
Wählt man ein etwas größeres Beistellbett, kann es länger genutzt werden. Viele Babys fühlen sich mit einem Nestchen besonders wohl, da die Begrenzung Geborgenheit vermittelt. Ein klassisches Gitterbett bietet dagegen viel Platz, ist aber nicht in jedem Elternschlafzimmer unterzubringen und eignet sich oft besser fürs Kinderzimmer. Praktisch sind Kombi-Modelle, die sowohl als Beistell- als auch als Gitterbett genutzt werden können.
Für das erste Lebensjahr wird empfohlen, dass Babys im Elternschlafzimmer schlafen – so sind Nähe und Sicherheit jederzeit gewährleistet.
Gitterbett
Wir hatten zunächst ein Gitterbett in der Größe 70×140 cm, das wir allerdings kaum genutzt haben, weil meine Tochter darin überhaupt nicht schlafen wollte. Grundsätzlich ist so ein Bett praktisch, wirklich gebraucht wird es aber meist erst, wenn das Kind im eigenen Zimmer schläft.
Bei meinem Sohn haben wir eine tolle Zwischenlösung gefunden: ein Gitterbett, das sich direkt ans Elternbett stellen lässt und auf einer Seite offen ist. So funktioniert es wie ein Beistellbett – das Ablegen fällt viel leichter, und gleichzeitig liegt das Baby sicher, aber trotzdem ganz nah bei uns.
Nestchen/Bettschlange
Mit einer Bettschlange oder einem leichten Nestchen das am Bettrand befestigt wird, (wichtig: auf gute Luftzirkulation achten) wird das Bett gemütlich und geborgen. Auch die Matratze sollte luftdurchlässig sein und nicht zum Schwitzen führen. Praktisch sind außerdem kleine Organizer, die am Bett befestigt werden können – perfekt für Windeln, Feuchttücher & Co. beim nächtlichen Wickeln.
Es gibt auch Nestchen, die wie ein Minibett fungieren, hier fühlen sich die Babys von allen Seiten geschützt und ich habe es sehr viel im Wohnzimmer auf der Couch genutzt. So liegen die Kleinen sicher und das ist vor allem im Wochenbett sehr hilfreich.
Babyphone
Ein Babyphone wird oft erst etwas später wichtig, da die Kleinen anfangs noch keinen festen Schlafrhythmus haben und meist direkt bei den Eltern schlafen. Sobald sich aber eine erste Abendroutine eingespielt hat, ist ein Babyphone sehr praktisch – am besten mit Kamera und Bildschirm. So kannst du jederzeit nach deinem Baby schauen, ohne das Zimmer betreten zu müssen. Modelle mit Nachtsicht oder Zoom geben zusätzliche Sicherheit. Besonders nützlich sind Babyphones mit Temperaturanzeige, da die richtige Raumtemperatur (idealerweise 16–18 °C) für einen sicheren Babyschlaf wichtig ist.
Nachtlicht/Stilllicht/Spieluhr
In den ersten Monaten wird nachts noch sehr häufig gewickelt. Ein dimmbares Nachtlicht ist dabei eine echte Hilfe: Es sorgt für sanftes Licht, ohne dass das Baby zu wach wird. Besonders empfehlenswert sind Modelle mit warmweißem oder bernsteinfarbenem Licht, da grelles oder blaues Licht den Schlaf stören kann. Praktisch sind auch Steckdosenlichter mit Sensor, die sich automatisch einschalten, wenn es dunkel wird, oder kleine tragbare Nachtlichter, die später sogar vom Kind selbst genutzt werden können. Manche Lampen haben zusätzlich Musik- oder Geräuschfunktionen, die beim Einschlafen helfen können – hier lohnt es sich, auszuprobieren, ob dein Baby darauf positiv reagiert oder eher abgelenkt wird.
Schlafsack
Babys sollten im Bettchen nicht mit einer Decke zugedeckt werden. Diese kann leicht verrutschen oder ins Gesicht gezogen werden – dadurch entsteht Erstickungsgefahr. Außerdem strampeln sich die Kleinen meist schnell frei und liegen dann ungeschützt und kühl. Viel sicherer und praktischer sind Schlafsäcke: Sie halten das Baby warm, ohne dass etwas verrutscht. Es gibt sie in verschiedenen Wärmestufen (TOG) und – für später – auch mit Beinen, sodass dein Kind sich frei bewegen kann.
Für den Anfang reichen zwei Schlafsäcke völlig aus. Da Windeln am Anfang öfter mal auslaufen, wirst du sowieso häufiger waschen müssen. Die passenden Schlafsack-Empfehlungen zur Raumtemperatur findest du übrigens direkt in den Herstellerangaben.
Bettlaken
Auch beim Bettlaken lohnt sich ein kleiner Vorrat, zum Beispiel 3 Stück. So bist du flexibel, falls nachts oder zwischendurch mal etwas daneben geht.
Spucktücher
Spare nicht bei Spucktüchern. In den ersten Monaten spucken viele Babys oder lassen Milch wieder herauslaufen. Die Tücher landen schnell überall im Haushalt – und genauso schnell im Wäschekorb. Mit 10–15 Stück bist du gut ausgestattet und musst nicht ständig hinterherwaschen. Auch zum Stillen sind sie sehr praktisch und können als Sichtschutz und auch als Kleckerschutz dienen.
(Schnuller)
Ein Baby mit Schnuller im Mund. Ein klassisches und niedliches Bild, keine Frage. Fürs Stillen allerdings mehr als Kontraproduktiv. Ich muss von Glück reden, dass meine Tochter damals nie einen wollte. Je mehr ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt hatte und so viel mehr über das Stillen erfahren habe, umso dankbarer war ich und habe alle entsorgt. Mehr zu diesem Thema erfahrt ihr im Bereich Stillen. Ich möchte aber dazu ermutigen, ihn einfach wegzulassen.
Wickelunterlage/Handtuch
Gerade am Anfang geht öfter mal etwas daneben – da sind Einmal-Wickelunterlagen besonders praktisch, vor allem unterwegs. Zuhause ist ein kleines Handtuch super, so muss nicht jedes Mal die Wickelauflage gewaschen werden. Generell lohnt sich auch eine abwischbare Wickelunterlage. Hier gibt es auch tolle Bezüge, die abwischbar oder schnell austauschbar sind.
Babywanne
Als Babywanne haben wir anfangs einfach einen großen Wäschekorb genutzt und später einen kleinen Sitz in die Badewanne gestellt, so dass das Baby in leichter Schräglage sitzen konnte. Es gibt natürlich auch Babybadewannen zu kaufen, die sowohl platzsparend, als auch erhöht sind. Für mich persönlich hat sich solch eine Ausgabe weniger gelohnt.
Wenn man keine Badewanne, sondern nur eine Dusche Zuhause hat, lohnt sich eine größere Wanne, die man in die Dusche stellen kann, vor allem für später. Baden ist immer ein Highlight.
Kochsalzlösung/Nagelpflege/
Haarbürste
Kochsalzlösung: Am Anfang super praktisch bei verklebter Nase oder tränenden Augen. Ampullen gibt es unkompliziert in der Apotheke. Das war damals ein Tipp meiner Hebamme.
Nagelpflege: Die Nägel sollten frühestens nach 6–8 Wochen geschnitten oder gefeilt werden. Praktische kleine Sets mit Schere, Feile und Knipser sind dabei sehr hilfreich.
Haarbürste: Eine weiche Bürste aus Naturhaar ist schön, aber oft noch gar nicht nötig – je nachdem, wie viele Haare euer Baby hat. Eher eignet sie sich als schönes Ritual nach dem Baden für Mama und Baby.
Windeln
Es gibt kaum etwas mit größerer Auswahl als Windeln – Größe, Form, Farben, gefühlt alles ist dabei.
Ganz ehrlich: Am besten hilft hier einfach Ausprobieren. Je nach Babyfigur sitzen Windeln unterschiedlich. Meine Favoriten waren die Eigenmarke von dm und Pampers.
Online gibt es auch praktische Testpakete von vielen Marken. Da Babys schnell wachsen, lohnt es sich nicht, sich zu sehr mit Vorräten für die kleineren Größen einzudecken. Zwei bis drei Pakete reichen völlig aus – nachbestellen geht online problemlos.
Erstausstattung
Pflege, Wickeln & Co.
Was du wirklich brauchst
Rund um die tägliche Babypflege braucht es keine endlose Liste an Produkten, aber ein paar durchdachte Helfer machen den Alltag deutlich leichter.
Babyöl
Für uns ist Babyöl ein echter Allrounder – ob zum Baden oder danach zum sanften Eincremen, wir nutzen es quasi überall. Von Anfang an haben wir auf Babyöl gesetzt, egal ob von dm, Mabyen oder Weleda. Am besten naturbelassen, besonders bei empfindlicher Babyhaut. Unser Lieblings-Trick: beim Wickeln einfach eine Schüssel Wasser mit ein paar Tropfen Öl mischen und die großen Wattepads zum sanften Saubermachen nutzen. So fühlt sich alles schön weich an und die Haut wird nicht gereizt.
Wattepads/Kosmetiktücher/
Feucchttücher
wir persönlich nutzen am liebsten Wasser, ein paar Tropfen Öl und Wattepads beim Wickeln.
Egal, welches Hilfsmittel man wählt, danach ist es wichtig, alles gut zu trocknen, damit sich kein Pilz oder Entzündung bildet. Feuchttücher sind unterwegs super praktisch, aber auch hier sollte man die Haut anschließend kurz nachtrocknen, denn die fertigen Tücher enthalten oft viel Feuchtigkeit. Online gibt es übrigens tolle Übersichten mit den aktuellen Testsiegern – besonders solche ohne viele Zusätze.
Wundschutzcreme
Muss nicht immer sein, aber gerade über Nacht kann es bei empfindlicher Babyhaut nicht schaden, eine Schutzcreme aufzutragen. Ich benutze hier gerne eine einfache Zinkcreme, die auch bei leicht geröteten Stellen super hilft. Bei pflanzlichen Cremes wie Calendula sollte man vorsichtig sein, manche Babys reagieren darauf empfindlich – da heißt es ausprobieren. Grundsätzlich gilt: Je weniger künstliche Zusätze und Duftstoffe, desto besser. Eine meiner Lieblingsmarken ist übrigens dasboep.
Wind und Wettercreme
Gerade in der kalten Jahreszeit ist sie super wichtig. Hier eignen sich Cremes mit hohem Fettanteil, die die Haut besonders gut schützen. Meine Favoriten sind dasboep und Weleda.
Sonnenschutz: Bei Babys unter einem Jahr gilt: Sonne möglichst meiden – und damit eigentlich auch die Creme. Wenn es doch nötig ist, setze ich ausschließlich auf mineralischen Sonnenschutz. Unsere Favoriten sind die Cremes von Mabyen oder dasboep.
Erstausstattung
Kleidung
Was du wirklich brauchst
Gerade in den ersten Monaten spielt die richtige Kleidung eine große Rolle – praktisch, bequem und leicht zum An- und Ausziehen sollte sie sein.
Wickelbodies
Für die ersten Monate empfehle ich auf jeden Fall Wickelbodies, da es einfacher ist, sie zu öffnen, statt etwas über den Kopf zu ziehen. Für die Größen 56–62 reichen 8–10 Bodies in Lang- und Kurzarm völlig aus. Wenn Größe 56 etwas zu groß ist, kann man sie einfach krempeln – Größe 50 ist meist schnell zu klein. Ich habe oft gern zwei Bodies übereinander angezogen, das ist super praktisch beim Wickeln.
Leggings/Hosen
Sämtliche Kleidung sollte vor allem bequem und weich sein – Jeans oder ähnliches sind in den ersten Monaten eher ungeeignet. Für die Größen 56–62 reichen ca. 8–10 Joggingshosen und Leggings, sonst ist man nur am Waschen. Die ersten Wochen sind entspannter, wenn genug Kleidung vorhanden ist.
Kurze Hosen braucht man kaum, außer es ist Hochsommer. Dann würde ich eher zu einer dünnen langen Hose ohne Socken greifen. (Sonnenschutz)
Schlafanzüge lang- und kurzarm
Für die ersten Monate reichen ca. 5–6 Schlafanzüge in Kurz- und Langarm, je nach Jahreszeit und in Kombination mit Schlafsäcken.
Nachts habe ich manchmal auch nur einen Body unter einem Schlafsack angezogen – das ist unkompliziert und bequem für das Baby. Bei Schlafanzügen sind Knöpfe an den Beinen besonders praktisch zum Wickeln, da man nachts öfter wechseln muss. Ich persönlich fand Anzüge und Hosen ohne Füße besser, da viele Modelle mit Füßen oft sehr klein geschnitten waren und zu eng am Fuß saßen.
Mützchen
Für die ersten Monate sind Baumwollmützchen super – gerne 2–3 leichte und 2 etwas wärmere für draußen, je nach Jahreszeit. Die Ohren sollten immer bedeckt sein, daher sind Sonnenhüte oder andere Hüte erst sinnvoll, wenn das Baby sitzen kann. Für den Sommer ist ein Mützchen mit kleinem Schirm vorne praktisch, um Gesicht und Augen zu schützen.
Im Winter kann ein kleiner Schal oder Loop praktisch sein, ist aber kein Muss, da die Kleinen noch keinen richtigen Hals haben. Wichtig ist, dass alles weich sitzt und keine störenden Bänder oder Knoten am Hals zu engen Stellen führen.
Jäckchen/Pullover
Auch hier sind Jäckchen oft praktischer, da sie sich leichter anziehen lassen. Es gibt aber auch Knopf-Pullover. Je nach Jahreszeit reichen 4–5 dünnere und 2–3 wärmere Stücke.
Viele Babyjäckchen haben winzige Knöpfe, die sich schwer schließen lassen. Ich persönlich finde Druckknöpfe super praktisch – oder noch einfacher: ein Reißverschluss, der schnell und unkompliziert ist.
Auf Kapuzen bei Jäckchen oder Pullis würde ich verzichten: Die Kleinen liegen nur unnötig darauf, was unbequem sein kann.
Socken und Strumpfhosen
Für die ersten Monate reichen 4–5 Paar dünnere Söckchen und 2–3 Paar wärmere Socken. Bei Winterbabys kann man auch dickere Schlupfsocken oder Stricksocken besorgen, oft hat man unterwegs aber ohnehin noch eine Decke oder einen Fußsack.
Strumpfhosen sind ebenfalls praktisch – ca. 4–5 Stück reichen. Besonders für Winterbabys eignen sie sich super, da die Socken nicht so leicht abgestrampelt werden.
Schlafsäcke
Zum Schlafen sollte man aus Sicherheitsgründen keine Decken verwenden, um Erstickungsgefahr zu vermeiden. Schlafsäcke gibt es in verschiedenen Wärmegraden, und die Hersteller stellen dafür immer passende Tabellen zur Orientierung bereit.
Die Größe des Schlafsacks sollte ab Geburt mindestens 60 cm betragen – ideal ist, wenn er etwa 10 cm länger als das Baby ist. Der Halsausschnitt sollte jedoch nicht zu groß s ein, damit das Baby nicht nach unten durchrutschen kann. Hier gibt es oft tolle Modelle mit Knöpfvarianten zum einstellen. Zwei Schlafsäcke in einer Größe reichen in der Regel, damit man einen zum Wechseln hat, falls einmal eine Windel ausläuft.
Overall
Für Herbst- und Winterbabys sind Overalls aus Wollwalk besonders praktisch. Die Kleinen schwitzen nicht, sind aber trotzdem wunderbar eingepackt. Solche Modelle sind zwar etwas teurer, lassen sich dafür aber gut krempeln und viele haben praktische Abdeckungen für Hände und Füße.
Für Sommerkinder sind dünne Baumwollstrampler unterwegs super praktisch – leicht, luftig und trotzdem bequem.
laufstall
Ein Laufstall muss zu Beginn nicht unbedingt vorhanden sein. Ich habe ihn anfangs als Stubenwagenersatz genutzt, später diente er oft nur als Ablage oder Sammelplatz für Spielzeug.
In meinen Augen kein Muss, aber später kann er praktisch sein: Wenn man kurz an die Tür oder in die Küche muss, kann das Baby darin „gesichert“ werden, sodass man freie Hände hat, ohne dass es weglaufen kann.
Mobile
Auch bei einem Mobile gilt: nicht zu viel und nicht zu wenig. Zu viele Reize können die Kleinen am Schlafen hindern. Ob mit Musik oder ohne, ist Geschmackssache – praktisch ist es, wenn die Musik auch ausgeschaltet werden kann. Es gibt zudem Mobile ohne Bewegung oder Motor, die ebenfalls ihren Zweck erfüllen. Praktisch finde ich die Teile über dem Wickeltisch.
Ein Mobile eignet sich übrigens auch super als Geschenkidee für frischgebackene Eltern.
krabbeldecke
Hier würde ich auf etwas Schönes, Weiches (gut gepolstertes) und Leicht-Waschbares setzen. Eine Krabbeldecke ist super unter dem Spielebogen, besonders auf kaltem Boden.
Die Kleinen können darauf ihre ersten „Übungen“ machen, kuscheln und spielen. Gleichzeitig fördert sie die Motorik – je öfter Babys auf der Krabbeldecke liegen, desto besser wird die Muskulatur aufgebaut.
Extra-Tipp: Manche Decken haben kleine Rasseln oder verschiedene Strukturen, die das Greifen und Entdecken zusätzlich anregen, ohne zu überfordern.
stubenwagen / Federwiege
Ich hatte nie einen Stubenwagen. Meine Kleinen lagen immer entweder im Nestchen oder in der Wippe. Ablegen ist oftmals schwierig, und die Fläche wird schnell zur Ablage für allerlei Kram. Mit Haustieren – außer Katzen – kann ein Stubenwagen manchmal praktisch sein, ansonsten würde ich eher zur Federwiege tendieren.
Als Zweifachmama kann ich sagen: Ich war beim zweiten Kind von der Federwiege absolut überzeugt. Sie war eine unglaubliche Alltagserleichterung! Viele Babys lieben das sanfte Schaukeln, und gerade als Mehrfachmama ist sie einfach Gold wert. Der Anschaffungspreis mag höher sein, aber der Nutzen im Alltag rechtfertigt ihn für mich vollkommen.
Extra-Tipp: Auch ältere Geschwister sind fasziniert vom sanften Schaukeln – so hat man manchmal sogar ein paar ruhige Minuten für sich selbst.
Wärmelampe
Eine kleine Wärmelampe am Wickeltisch schadet nicht – egal ob Sommer- oder Winterbaby. Gerade am Anfang kann es schnell kalt werden, und nach dem Baden sorgt die Lampe für eine schöne, kuschelige Routine. So können die Kleinen noch ein bisschen nackt strampeln, ohne zu frieren, und auch beim Wickeln ist es angenehm warm, falls es mal länger dauert.
Extra-Tipp: Wärmelampen eignen sich auch gut, um das Baby sanft aufzuwecken oder zu beruhigen – das warme Licht schafft eine gemütliche Atmosphäre, die sowohl Babys als auch Eltern zugutekommt.
Erstausstattung
Kleinmöbel
Was du wirklich brauchst
Neben Kleidung und Pflegeprodukten gibt es eine ganze Reihe praktischer Kleingeräte wie Wippen, Babytragen oder Hochstühlen, die den Alltag mit Baby erleichtern können – praktisch, sicher und gut durchdacht sollten sie sein.
Wippe
Für uns war die Wippe absolut Gold wert, und ich kann sie nur wärmstens empfehlen. Wir haben bewusst keine elektrische Version genommen, sondern genau diese klassische Variante. Sie ist super praktisch: zum kurz Absetzen, während man duscht, beim Essen oder einfach zum Bespaßen.
Meine Kleine hat die Wippe geliebt – sie konnte mich sehen, mit mir interagieren und als sie etwas älter war, sogar selbst wippen und ihren Spaß haben. Für mich war sie ein echter Alltagshelfer, der uns viele kleine Momente erleichtert hat.
Auch beim zweiten Kind, bei meinem Sohn hat sie sich wieder absolut bewährt.
Extra-Tipp: Wenn ihr die Wippe mal nicht braucht, lässt sie sich auch leicht verstauen oder als gemütlicher Platz für kurze Ruhephasen nutzen. Ich hatte sie sogar immer im Urlaub dabei, wenn es keinen geeigneten Platz zum Ablegen vom Baby gibt, absolut praktisch!
Hochstuhl mit Newborn aufsatz
Ein Hochstuhl ist für den Anfang natürlich kein Muss, aber ich finde ihn praktisch – vor allem am Esstisch. Die Kleinen können super zusehen und sind direkt beim Geschehen dabei. Vor allem wenn sie mit paar Monaten schon alles beobachten möchten.
Für später, wenn das Baby eigenständig sitzen kann, würde ich einen Hochstuhl auf jeden Fall wieder anschaffen. Hier kommt es darauf an, welche Marke und welcher Stil einem persönlich gefällt. Sehr bewährt hat sich für uns der robuste und langlebige Stokke Tripp Trapp.
Spielebogen
Ein Spielbogen ist ab etwa 2–3 Monaten nützlich. Ich würde eine Variante wählen, die nicht zu viele Reize bietet, aber trotzdem etwas zu entdecken hat – zu viel Input kann sonst schnell überfordern. Ob aus Holz oder Stoff, ist Geschmackssache, ein paar Farben zum Erkunden sind aber immer spannend.
Alles, was Musik macht, sollte gut ausgewählt sein: Zu viel Krach kann für die Kleinen schnell überwältigend werden und für die Eltern auf Dauer eher nervig.
Erstausstattung
Hausapotheke
Was du wirklich brauchst
Eine gut ausgestattete Hausapotheke für Babys kann Eltern in den ersten Monaten den Alltag enorm erleichtern. Von kleinen Helfern bei Erkältungen über Verdauungsunterstützung bis hin zu sanften Pflegeprodukten – so hat man alles Wichtige schnell griffbereit.
isotonische kochsalzlösung
Am Anfang habe ich die isotonische Kochsalzlösung echt geschätzt. Gerade bei verklebten Augen oder einer kleinen Schnupfennase ist sie super praktisch. Die Ampullen aus der Apotheke sind steril, einfach zu dosieren und lassen sich schnell anwenden – gerade, wenn das Baby ungeduldig ist.
nasensauger
Ein Nasensauger ist ein echter Lebensretter bei Schnupfen. Einfach die kleine Nase freimachen, und das Baby kann wieder besser atmen. Ich finde einfache Modelle am besten – komplizierte Geräte bringen oft nur Stress für Eltern und Kind. Es gibt ein einfaches Teil für unter 10€ mit einem Mundstück für die Eltern, ohne dass das Sekret in den Mund gelangt. In die Nase, kurz ansaugen, fertig. Effizient und schnell.
flexibles thermometer
Ein flexibles Thermometer gehört für mich zur Grundausstattung. Es misst schnell und sanft die Temperatur, ohne dass das Baby unruhig wird. Ich habe immer eines im Wickeltisch-Schrank, so kann man im Zweifel ganz unkompliziert nachmessen. (Bitte kein Ohrthermometer bei den Kleinen verwenden)
mullbinden
Bis die Nabelschnur abfällt, wird sie oft leicht umwickelt, damit die Klammer nicht drückt. Hier eignet sich eine zerschnittene Mullbinde besonders gut. Wie genau das geht, zeigt euch die Hebamme – aber es ist praktisch, ein paar Mullbinden zu Hause zu haben, falls man wechseln muss oder mal etwas Windelinhalt daneben geht.
nasentropfen für säuglinge
Grundsätzlich reicht für die kleine Nase oft schon isotonische Kochsalzlösung – oder sogar ein paar Tropfen Muttermilch. Wenn die Kleinen sich aber doch mal erkälten, haben wir die Babytropfen von Nasivin sehr geschätzt. Sie sind mild, helfen die Nase frei zu bekommen und lassen sich einfach anwenden. Ich habe sie immer nur sparsam genutzt – weniger ist hier wirklich mehr.
Trotzdem gilt natürlich: Im Zweifel immer zuerst den Kinderarzt fragen, bevor man zu Tropfen greift – so ist man auf der sicheren Seite.
engelwurzbalsam & Thymian Balsam
Engelwurzbalsam hat bei uns kleine Wunder gewirkt. Bei beginnender Erkältung einfach etwas auf Brust oder Rücken auftragen – der Duft beruhigt die Kleinen und macht das Atmen leichter. Ich habe es eher sparsam verwendet, aber die Wirkung ist toll.
Kümmelzäpfchen
Kümmelzäpfchen waren bei Bauchweh oder Blähungen bei uns echte Retter. Sanft, schnell wirksam und einfach anzuwenden – ich hatte immer ein paar im Wickeltisch.
bigaia tropfen u.ä.
Ob Zäpfchen oder Schlucklösung – all das kann Babys bei Blähungen etwas Erleichterung verschaffen. Ich persönlich fand die Kümmelzäpfchen besonders praktisch, weil sie schnell helfen und sanft wirken.
Bigaia Tropfen unterstützen zusätzlich den Aufbau einer gesunden Darmbakterienkultur. Sab Simplex und Lefax wirken gezielt auf Luftansammlungen im Verdauungstrakt und helfen so, Blähungen zu reduzieren.
Wie immer gilt: Am besten die Anwendung mit der Apotheke oder dem Kinderarzt absprechen, damit alles sicher und passend für das Baby ist.
All diese Dinge muss man natürlich nicht Zuhause haben, aber ich dachte mir es ist nützlich, vorab schon mal etwas davon gehört zu haben.
zahnungskügelchen
Das Zahnen beginnt meist ab etwa 6 Monaten – die entsprechenden Mittel muss man also nicht von Anfang an zu Hause haben, ich wollte sie aber der Vollständigkeit halber hier erwähnen.
Ich hatte immer das Gefühl, dass Zahnungskügelchen wirklich geholfen haben, um die kleinen Beschwerden zu lindern. Bei Zahnungsgel persönlich greife ich lieber zu einer Variante ohne Alkohol – hier muss man manchmal ein wenig suchen, bis man ein passendes Produkt findet.
Extra-Tipp: Kleine Beißringe oder gekühlte Ringe können zusätzlich die Beschwerden lindern und sind oft eine praktische Ergänzung
Babyschale/autositz
Die Babyschale ist der erste sichere Begleiter vom Krankenhaus nach Hause. Wichtig ist, eine Variante mit Basisstation zu wählen. Das macht das Anschnallen nicht nur deutlich einfacher, sondern auch sicherer, als die Schale nur mit dem Autogurt zu befestigen.
Auch hier lohnt es sich, die Modelle im Geschäft zu testen: Passt das Gewicht, lässt sich die Schale leicht anheben und wieder einrasten? Funktioniert der Klickmechanismus zuverlässig? All das sollte vor dem Kauf ausprobiert werden. Viele Babyschalenmodelle bzw ihre Basis können dann auch für den Nachfolgesitz verwendet werden, hier sollte man vielleicht vorab in einem Geschäft eine Beratung wahrnehmen und im Idealfall den Sitz direkt im eigenen Auto probehalber einbauen und testen. Hierzu kann ich euch auf jeden Fall auch ans Herz legen, die ADAC Berichte zu lesen und mal auf der Homepage nach den wichtigsten Infos zu suchen.
Weitere Tipps:
• Achte auf eine gute Polsterung und Seitenaufprallschutz – das erhöht die Sicherheit.
• Ein herausnehmbares Innenpolster ist praktisch für Neugeborene und lässt sich leicht waschen.
• Manche Modelle lassen sich direkt auf Kinderwagen-Systeme klicken, das ist unterwegs sehr praktisch.
• Prüfe das Ablaufdatum und die Sicherheitszertifikate, um auf dem neuesten Stand der Normen zu sein.
Erstausstattung
Unterwegs
Was du wirklich brauchst
Wenn man mit Baby unterwegs ist, lohnt es sich, ein paar praktische Helfer parat zu haben. Ob Spaziergang, Arztbesuch oder Einkaufsbummel – die richtige Ausstattung macht den Alltag entspannter und sorgt dafür, dass sowohl Eltern als auch Baby gut versorgt sind.
Trage /Tragetuch
Meine Kinder haben beide die Trage geliebt. Wichtig ist auf jeden Fall ein ergonomisches Modell, das sowohl für das Baby als auch für die Eltern bequem ist. Eine gute Trage unterstützt die Hüftentwicklung, verteilt das Gewicht gleichmäßig und verhindert Rückenschmerzen bei den Eltern.
Die Trage ist nicht nur unterwegs super praktisch, sondern auch zu Hause ein echter Alltagshelfer: Zum Kochen, Wäsche machen oder einfach für kuschelige Nähe zwischendurch., vorallem wenn die Kleinen sich nicht ablegen lassen und Mamas (oder Papas) Nähe zum Schlafen brauchen.
Extra-Tipps:
• Verschiedene Bindetechniken oder Modelle (Ring-Sling, Mei Tai oder Full-Buckle) ausprobieren, um die perfekte Passform zu finden. Man kann sog. Trageberatungen machen.
• Mitwachsende Tragen oder Modelle mit verstellbaren Sitzbreiten sind besonders langlebig.
• Zubehör wie abnehmbare Kapuzen oder wärmende Einsätze können den Komfort noch erhöhen.
Kombikinderwagen
Es gibt unzählige Modelle und Preisklassen, daher lohnt es sich, vor dem Kauf genau hinzuschauen und sich schlau zu machen. Ein paar Dinge, die ich euch besonders ans Herz legen kann:
• Große Babywanne: Damit habt ihr mehr Platz und das Baby liegt komfortabel.
• Großer Einkaufskorb: Super praktisch für Einkäufe oder Windeltasche.
• Gute Federung: Macht Spaziergänge auch auf unebenen Wegen entspannt.
• Leicht auf- und zuklappbar: Besonders praktisch für Auto, Treppen oder das Verstauen zu Hause.
• Tauschbarer Sportsitz: Er sollte ein sicheres Gurtsystem haben und ebenfalls zusammenklappbar sein, um problemlos ins Auto zu passen.
Am besten testet ihr verschiedene Modelle direkt im Geschäft. So bekommt ihr ein Gefühl für Größe, Gewicht und Handhabung – und könnt sehen, welches Modell zu eurem Alltag passt.
Extra-Tipp: Manche Kinderwagen lassen sich mit Zubehör wie Regenverdeck, Fußsack oder Sonnenschirm erweitern, das kann gerade in den ersten Monaten sehr praktisch sein.